Naphtha: Versorgungsengpässe belasten die petrochemische Industrie auch in Asien (Foto: Pexels/Diesgo F. Parra)
Weil der Nahost-Konflikt die Öllieferungen aus den arabischen Ländern und dem Iran nach Ostasien versiegen ließ, lancieren Südkorea und Japan staatliche Hilfen für die heimische Petrochemie.
In Südkorea soll ein 674,4 Mrd KRW (389 Mio EUR) schweres Unterstützungsprogramm dazu beitragen, dass die Branche andere Lieferquellen zügig erschließen und die stark gestiegenen Einfuhrkosten für Naphtha, Flüssiggas, Ethylen und andere petrochemische Produkte stemmen kann. Im Rahmen der Subventionen übernimmt der Staat für zwischen April und Juni abgeschlossene Importverträge die Hälfte der Kosten, die aus der Differenz zwischen den aktuellen Einkaufspreisen und den Preisen von vor Beginn des Nahost-Kriegs entstehen.