Der Finanzchef: Bogdan Craciunas (Foto: TeraPlast)
Bei TeraPlast (Bistrita / Rumänien) war das erste Halbjahr 2026 von zwei sehr unterschiedlichen Hälften geprägt. In den ersten drei Monaten führten die gestiegenen Kosten und der rückläufige Absatz zu einem spürbaren Fehlbetrag. Das zweite Quartal lief zwar deutlich besser, konnte die Entwicklung der ersten Dreimonatsperiode aber nicht kompensieren. Somit meldete der Kunststoffverarbeiter einen Halbjahresverlust von 4 Mio RON (0,8 Mio EUR), nach einem Gewinn von 3,4 Mio RON ein Jahr zuvor.
Der Umsatz zog zwar um 4 Prozent an auf 574 Mio RON, aber das Ebitda gab um 9,3 Prozent nach auf 42,5 Mio RON. Die Exportquote – gemessen am Umsatz – blieb stabil bei 35 Prozent. Finanzdirektor Bogdan Craciunas hofft, dass sich die Dynamik des zweiten Quartals in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt. Impulse verspricht er sich auch von dem kürzlich akquirierten Werk für Polyethylen-Rohre in Spanien.