Problem-Anlage in Monaca: Seit 2022 in Betrieb, aber immer wieder Ziel von Attacken lokaler Umweltorganisationen (Foto: Shell)
Für die Petrochemieaktivitäten des niederländisch-britischen Energiekonzerns Shell (London / Großbritannien) in den USA soll es erste Bieter geben. Das berichtete die Wirtschaftszeitung „Financial Times“ unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Quellen. Die Liste soll neben der Beteiligungsgesellschaft Apollo Global Management auch Branchenakteure wie ExxonMobil, LyondellBasell sowie die staatseigene Kuwait Petroleum Corporation umfassen. Auf Nachfrage von Kunststoff Information wollten die Unternehmen das Interesse weder bestätigen noch Details nennen.
Nach Informationen der „Financial Times“ könnte der Verkauf der „Chemicals“-Anlagen an den Standorten in den US-Bundesstaaten Louisiana, Texas und Pennsylvania bis zu 8 Mrd USD (6,85 Mrd EUR) einbringen. Bislang gingen offenbar nicht bindende Offerten an Teilen sowie auch am Gesamtpaket ein.