Materialien wie EPS unter anderem für Bauanwendungen litten unter der lahmenden Nachfrage (Foto: Sibur)
Der Nettogewinn für Russlands größten Petrochemiekonzern Sibur (Moskau / Russland) ist im ersten Halbjahr 2026 um die Hälfte auf 67,7 Mrd RUB (700 Mio EUR) eingebrochen. Der Rückgang ist allerdings vor allem Währungsdifferenzen zuzuschreiben. Bereinigt um diese Effekte wäre der Gewinn um mehr als 20 Prozent gestiegen. Hinzu kam die Aufwertung des Rubels, die die Wettbewerbsfähigkeit von Importware verstärkte.
Der Umsatz verringerte sich gleichzeitig um 2,5 Prozent auf 516,4 Mrd RUB. Nach Angaben des Staatskonzerns ist dies eine Folge der spürbaren Abkühlung der Nachfrage, die sich durch die Mehrzahl der Abnehmersegmente zog – inklusive der volumenstarken Bereiche Bau und Infrastruktur. Hingegen verbesserte sich das Ebitda leicht um 1 Prozent auf 196 Mrd RUB – was der Umsetzung der Effizienzmaßnahmen zugeschrieben wird.