
Der Polypropylenmarkt zeigte sich im August leicht erratisch. Vereinbarungen, die in den Vormonaten bereits deutlich korrigiert worden waren, folgten der Vorgabe des gestiegenen Propylenkontrakts, jedenfalls in der Tendenz. Anders bei den Compounds: Hier wurde zwar nicht um große Mengen gefeilscht. Dennoch liefen die Verhandlungen zäh und endeten mit sinkenden Preisen.
Spezifikationsübergreifend war der Markt trotz andauernder Anlagendrosselungen gut bis überbordend versorgt. Importe aus Asien sorgten für zusätzliche Anreicherung. Die Auftragslage verweilte während der Sommerferien auf einem sehr niedrigen Niveau.