
Gleich zu Beginn des Monats waren die vorliegenden Aufschlagsforderungen bei den Harzen wieder vom Tisch. Vereinzelt konnten niedrig liegende Preise noch etwas angehoben werden, in Summe aber erreichten Verarbeiter wegen der geringen Nachfrage und der ersten Zeichen der Sommerpause einen Rollover.
Das KI-Panel ist mit den Erwartungen für die Preistendenz der kommenden Wochen gespalten. Die eine Fraktion geht von einem weiteren Rollover aus, die andere sieht spürbare Abschläge zwischen -100 und -200 EUR/t kommen. Letzteres begründet sich im Glauben an eine weiter rückläufige Nachfrage und spürbar niedrigere Styrolkosten. Der Juli-Kontrakt für das Vorprodukt wurde um 270 EUR/t leichter fixiert.
Für Glasfaserprodukte – zuletzt meist im Rollover – könnte es im Juli trotz der geringen Nachfrage nach oben gehen. Grund sind die steigenden Frachtkosten, die noch nicht von allen Importeuren eingepreist wurden.