
Im europäischen PET-Markt spitzte sich die Situation für die hiesigen Erzeuger zu. Die Kosten für das Vorprodukt PTA zogen um 112 EUR/t (September) und weiter um 13 EUR/t (Oktober) an, die PX-Referenz für Oktober wurde um 20 EUR/t höher bei 1.220 EUR/t fixiert. Zugleich blieb die Nachfrage schwach, und Importe wurden vergleichsweise günstig angeboten. In dieser Klemme litten die europäischen Produzenten. Weitgehende Drosselungen sowie verlängerte und vorgezogene Wartungen milderten die missliche Lage nur wenig. Letztlich mussten sie sich mit kleineren Steigerungen zufriedengeben.
Der Kostendruck bei den Erzeugern wird absehbar anhalten. Sie dürften versuchen, möglichst große Teile davon in die Erlöse umzusetzen. Dem werden die weiterhin schwache Nachfrage und günstigere Importalternativen jedoch Grenzen setzen. Allerdings sind zumindest moderate Steigerungen kaum vermeidbar.