PUR: Bei Nachfrageflaute harte Verhandlungen um Abschläge

27.07.2026

Erzeuger wehrten sich mit aller Macht gegen weitere, von den Verarbeitern geforderte Preisabschläge bei den Isocyanaten. Erfolg hatten sie vor allem bei ohnehin niedrigen Notierungen. Bei höheren Preislagen und unter Druck von günstigem chinesischem Material wurden bei MDI Nachlässe von bis zu 150 EUR/t gewährt. Bei TDI hingegen reichten die Abschläge bis zu 400 EUR/t – vor allem, weil günstige asiatische Importe europäische Händler zwangen, ihre Preise anzupassen.

Allerdings war die Zahl der Abschlüsse sehr überschaubar. Verarbeiter hatten aus Mengensicherungsgründen anständig gefüllte Rohstofflager und orderten nur am unteren Rand der Kontraktvereinbarungen. Aus keinem der Anwendungssegmente waren größere Bestellungen zu registrieren. Mit der europäischen Ferienzeit und insgesamt schwacher Konjunktur wird es auch in den kommenden Wochen bei minimalem Bedarf bleiben.

    © KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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