
Die schwache Nachfrage und ein weit geöffnetes Arbitrage-Fenster aus Asien setzten die TDI-Notierungen im Januar 2026 spürbar unter Druck. Asien exportiert stärker nach Europa, da durch die US-Zölle ein Geschäft mit den dortigen Abnehmern nicht mehr funktioniert. Das Erstaunliche dabei: Vor allem große Mengen ungarischen Materials werden in die USA exportiert. Dennoch war die Verfügbarkeit auf dem europäischen Markt gut.
Für den Februar ist kein Ende des Abwärtstrends in Sicht. Alle Blicke richten sich auf Covestro und die Frage, wann wieder Material aus der länger abgeschalteten Linie in Dormagen auf den Markt kommen wird. Sofern das der Fall sein sollte, könnten die Abschläge deutlicher ausfallen als bisher erwartet. Dies berichtet der Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) im aktuellen Online-Report.