
Es ist, als ob der Markt für Standard-Thermoplaste nach dem Kälteeinbruch zu Jahresbeginn noch in eisiger Starre verharren würde. Die Preise für Polyolefine scheinen nach dem ersten Januar-Drittel noch wie festgefroren, trotz der Rückgänge von C2 (-25 EUR/t) und C3 (-30 EUR/t). Viele Verhandlungen sind noch nicht in Fahrt gekommen, zumal zahlreiche Verarbeiter nach verlängerten Betriebsferien gerade erst die Produktion wieder aufgenommen haben. Dies gilt auch für den Bereich PVC. Geringe Aufschläge gab es lediglich bei den Styrolkunststoffen.
Weiterhin im Winterschlaf steckt auch die Nachfrage. Zumindest beschreiben viele Verarbeiter den Jahresauftakt als „ruhig“. Viele von ihnen kamen auch erst kürzlich aus ihren Betriebsferien zurück und füllen ihre Bestände, wenn überhaupt, nur vorsichtig wieder auf. An dem bestehenden Überangebot ändert sich somit kaum etwas. Dies berichtet der Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) im aktuellen Online-Report.