Neu in der Coveris-Gruppe: das CPP-Folienwerk in Gera (Foto: Gefo)
Mit der Übernahme von Gefo Folienbetrieb (Gera) erweitert der Verpackungshersteller Coveris (Wien / Österreich) seine Kapazitäten für Castfolien aus Polypropylen (CPP). Die Akquisition stärke das Angebot für sterilisierfähige Verpackungen, Deckelfolien, Beutel für Brot- und Backwaren, medizinische Verpackungen sowie Non-Food-Anwendungen, erklärte Coveris-Chef Christian Kolarik. Darüber hinaus unterstütze sie die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, da sich die Monomaterial-Verpackungen gut recyceln ließen.
Bislang verfügte nur einer der insgesamt 17 Coveris-Standorte in der EMEA-Region über eine CPP-Extrusion. Das entsprechende Werk in Kufstein arbeite jedoch bereits an der Kapazitätsgrenze, heißt es von Unternehmensseite. Mit dem Erwerb von Gefo in Gera erhält Coveris fünf zusätzliche Cast-Extrusionsanlagen. Zu den bislang rund 2.500 Mitarbeitern von Coveris kommen durch den Kauf von Gefo etwa 30 neue Kollegen hinzu.