Spanien: Industrie soll auf Medizintechnik und Schutzkleidung umstellen

14.04.2020

Antolin-Mitarbeiter fertigen im Kampf gegen Covid-19 Schutzausrüstung aus Dachhimmel-Vliesstoffen (Foto: Antolin)Antolin-Mitarbeiter fertigen im Kampf gegen Covid-19 Schutzausrüstung aus Dachhimmel-Vliesstoffen (Foto: Antolin)

Spanien ist derzeit nach Italien das von der Pandemie am schwersten betroffene Land in Europa. Um die Covid-19-Ausbreitung einzudämmen, ist das Land im kompletten Lockdown, alle nicht wesentlichen Aktivitäten sind vermutlich mindestens noch bis 26. April verboten. Als systemrelevant gilt dagegen der Kunststoffsektor.

Der Minister für Industrie, Handel und Tourismus, Reyes Maroto, hat zusammen mit den wichtigsten Industrieverbänden und Gewerkschaften des Landes vereinbart, dass die nationale Wirtschaft möglichst ihre Produktionsbetriebe auf dringend benötigtes Schutz- und Hygienematerial umstellen soll. Eine branchenübergreifende Initiative ist das Konsortium aus Consorci de la Zona Franca (CZFB), HP, Leitat, Seat, Consorci Sanitari de Terrassa (CST) und einem örtlichen Krankenhaus in Sabadell, das ein 3D-gedrucktes Notfallbeatmungsgerät entworfen hat. Und das Technologiezentrum Aimplas (Valencia / Spanien) stellt technische Ressourcen und Produktionskapazitäten für Schutzausrüstung zur Verfügung und arbeitet zusammen mit Elix Polymers (Tarragona / Spanien) an 3D-gedruckten Ventilen für Beatmungsgeräte.

 

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