Polypropylen: Produzenten bringen Margenverbesserung durch

08.04.2015

Eine drastische Kehrtwende kennzeichnete die europäischen PP-Märkte im März 2015. Trotz der bereits in den Vormonaten stetig angeschwollenen Margengewinne sattelten die Produzenten nochmals unbarmherzig Zusatzerhöhungen auf die ohnehin deftige C3-Kostensteigerung auf. Das Momentum war an den bereits seit Wochen anwachsenden Spotpreisen prognostizierbar. Dies berichtet der Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) im aktuellen Online-Report.

Anfang April scheint das Aufwärtsmomentum nur wenig abgeschwächt. Auch im Ostermonat ist daher mit Anhebungen zu rechnen. Wegen der klar eng tendierenden Marktlage könnten diese auch abermals deutlich über der Kostensteigerung liegen. Einziger Trost scheint derzeit die Perspektive auf eine zunehmende Normalisierung der zugespitzten Produktionsprobleme in den Folgewochen zu sein. Dann müsste die unbesehen der Polymerturbulenzen anhaltende Schwäche des Öls zur Dämpfung des Auftriebs beitragen.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

Weitere Meldungen

mehr

Thema "Force Majeure"

Force Majeure in der Kunststoffindustrie: Fragen und Antworten
Force Majeure in der Kunststoffindustrie

Fragen und Antworten: Was Kunst­stoff­verarbeiter wissen müssen, wenn der Lieferant nicht mehr liefert – Informationen zum Themenkomplex Force Majeure, Corona und Kunststoff-Preisentwicklung sowie Tipps für die Praxis.

Jetzt lesen

Newsletter

KunststoffWeb Newsletter
Die wichtigsten Nachrichten und Neuigkeiten aus der Kunststoffbranche – jeden Tag brandaktuell!

Bitte gültige E-Mail-Adresse eingeben. Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.

KI Polymerpreise

KI Polymerpreise
  • 100 Zeitreihen für den Polymermarkt
  • Charts und Datentabellen
  • Preis-Indizes
  • Marktreports und Marktdaten
Jetzt kostenlos testen
© 1996-2026 Kunststoff Information GmbH, Bad Homburg